Online Marketing Tipps für Einsteiger

Finde die richtigen Plattformen für dein Online Business

Beschäftigst du dich das erste Mal mit Online Marketing? Dann kannst du dich schnell überfordert fühlen von all den Möglichkeiten. In diesem Beitrag gebe ich dir Online Marketing Tipps für Einsteiger an die Hand. Damit hast du einen guten Überblick und kannst direkt loslegen.

Denn es reicht nicht aus, nur eine gute Idee zu haben. Um mit deinem (Online) Business erfolgreich zu werden, müssen Menschen auch von deinem Angebot erfahren!

Online Marketing Tipps wieso solltest du online unterwegs sein?

Ganz einfach: Weil du, ich & die meisten anderen Menschen ständig online unterwegs und erreichbar sind. Ja, auch in der Offline-Welt sind wir weiterhin unterwegs und lassen uns hin und wieder von einer Print Reklame in Gedanken versinken. So richtig empfänglich sind wir in diesen Momenten aber kaum noch. Die Informationsflut ist einfach zu groß.

Wir wollen diese Art von Informationen einfach nicht mehr penetrant aufgedrückt bekommen. Stattdessen wollen wir selbst entscheiden, was wir wann und wo konsumieren möchten.

Online Marketing bietet dir hier eine Vielzahl an Möglichkeiten, um dein Business aus der Masse hervorzuheben. Das beste daran: Du kannst genau die Menschen erreichen, die gerade Zeit und Interesse für deine Themen und Angebote haben.

Gestalte einen authentischen Online Auftritt 

In der Online-Welt sehen die Nutzer nicht nur einzelne Beiträge, die du postest. Wir alle machen uns gerne ein umfassendes Bild einer Marke und den Angeboten. Dafür gehen wir auf die Suche nach weiteren Infos im Netz.

Sie besuchen zum Beispiel deine Website und Social-Media-Kanäle. Auch Bewertungen und Kommentare anderer, sind heute besonders relevant und für viele einsehbar. Das bedeutet, dass dein Gesamteindruck zählt und dieser entsteht in nur kurzer Zeit. Behalte also das große Ganze im Blick und orientiere dich an den wichtigsten Online Marketing Tipps!

Online Marketing Strategien – Denke, plane & handle langfristig

Sicher kennst du das – wenn uns ein Produkt interessiert, kaufen wir es nicht automatisch. In der Regel müssen wir mehrfach mit einer Marke oder einem Angebot in Kontakt kommen, um es überhaupt wahrzunehmen oder zu kaufen.

Nutzer müssen also mehrfach von dir und deinem Angebot etwas mitbekommen. Das schaffst du am besten mit einem interessanten und konstanten Online Auftritt. Behalte hierbei aber die permanente Informationsflut im Hinterkopf. Nerve deine Zielgruppe nicht mit unnötigem Blabla auf Social Media oder bring ihren Spam Ordner mit Werbemails zum Überlaufen.

Überlege dir, was deine Ziele sind. Gerade zu Beginn geht es um dein Aufbau einer gewissen Reichweite. Erst wenn du diese hast, kannst du passende Angebote vermarkten und verkaufen. Schau dir an, was deine Zielgruppe mag, wo sie unterwegs ist, welche Inhalte sie konsumiert, kommentiert usw. Versuche immer, deiner Zielgruppe einen Mehrwert mit deinem Content zu bieten.

Online Marketing – Welche Plattformen gibt es?

Es gibt sehr viele Plattformen, die du für dein Online Marketing nutzen kannst. Natürlich kannst du nicht alle nutzen. Und nicht alle sind für dein Business und deine Zielgruppe relevant. Daher musst du herausfinden, welche für dich wichtig sind und ob du diese nutzen kannst und willst.

  1. Website/Blog für deinen Erfolg im Online Marketing

Wir alle kennen es, wenn wir etwas suchen oder uns informieren wollen: Die Website eines Unternehmens gilt meist als erste Anlaufstelle. Früher war das Ziel von fast allen Maßnahmen, Interessenten so bald wie möglich auf die eigene Seite zu locken. Von dort aus sollten sie einen Kauf oder ähnliches tätigen. Dementsprechend penetrant und nervig waren die meisten Werbemaßnahmen.

Was erwarten die Konsumenten heute?

Zum Glück haben sich die Erwartungen der Konsumenten und somit auch das Online Marketing gewandelt. Heute geht es nicht nur um kurzfristige Ziele. Vielmehr geht es darum, dass du deine Zielgruppe über verschiedene Kanäle informierst, sie begeisterst und ihnen einen Mehrwert bietest. Eine Website ist daher kein Muss. Sie hat aber den Vorteil, dass du unabhängig von anderen Plattformen bist und dein Angebot so präsentieren kannst, wie du es möchtest.

Eng verbunden mit der Website ist meistens der Blog. Früher wurden die meisten Blogs genutzt, um private Erlebnisse festzuhalten und mit anderen zu teilen. Heute sind sie weit mehr als das. Ein Blog ist quasi wie eine lebende Website. Es kommt immer wieder neuer Lesestoff für die Besucher hinzu.

Brauchst du einen Blog auf deiner Website?

Wie oft, was und wann du veröffentlichst, bleibt ganz dir überlassen. Theoretisch könntest du alle Infos auch als Unterseiten gestalten. Dadurch wird dein Menü allerdings irgendwann überladen wirken. Das wiederum kann schnell überladend und überfordernd für deine Besucher wirken.

Mit einem Blog kannst du zahlreiche Inhalte über verschiedene Formate aufbereiten und nach Bedarf mit deinen Lesern teilen.

Welche Formate gibt es für deine Beiträge?

Für jedes Thema findest du ein passendes Format. Es gibt z.B. How-to-Artikel, Listen, Rezensionen, Case Studies, Guides, Interviews, Definitionen, persönliche Updates, Business News, FAQ Artikel und viele mehr…

Welches Format sich am besten eignet, hängt u.a. von deinem Thema und Angebot ab. Du kannst dich aber auch für 1-2 Formate entscheiden und diese für alle Themen nutzen. Damit schaffst du Einheitlichkeit auf deinem Blog. Über die Beiträge kannst du auf deine relevanten Unterseiten sowie andere Plattformen verlinken. Auch eine Newsletter Anmeldung oder die Platzierung deines Angebots kannst du je nach Beitragsthema einbinden.

  1. Social Media Marketing – Instagram, LinkedIn, TikTok und Co.

Für viele ist Social Media nicht mehr wegzudenken, weder privat noch beruflich. Ein großer Vorteil von sozialen Netzwerken ist, dass du schnell und einfach mit deiner Zielgruppe in Kontakt treten kannst.

Du kannst die Kanäle sehr gut für deine Marken- und Imagebildung nutzen, aber auch für deine Kundeninteraktion und -bindung. Welcher Kanal sich für dein Business eignet, hängt von deiner Zielgruppe und der Art deines Contents ab.

Es ist von Vorteil, wenn du langfristig auf zwei sozialen Netzwerken aktiv sein wirst. Damit reduzierst du deine Abhängigkeit von nur einem Netzwerk. Überlege dir zudem, wie viel Zeit du langfristig investieren kannst und willst. Soziale Netzwerke fördern und leben von einer konstanten Interaktion. Zu den einzelnen Netzwerken findest du individuelle Online Marketing Tipps im Netz. Diese bieten dir eine gute Orientierung bei der Auswahl.

  1. Suchmaschinen – Google, YouTube, Pinterest und Co.

Beim Suchmaschinen Marketing geht es darum, dass du von potenziellen Kunden in den Suchmaschinen gefunden wirst. Menschen nutzen Suchmaschinen, wenn sie etwas suchen. Das können Infos, Inspirationen, Erklärungen und vieles mehr sein.

Idealerweise schaffst du es, dass deine Inhalte dort auftauchen, wo deine Zielgruppe dein Thema recherchiert. Das erreichst du am besten, wenn du auf den ersten Seiten weit oben gelistet bist. Um das zu erreichen, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) und Suchmaschinenwerbung (SEA = Search Engine Advertising) wichtig.

SEO und SEA für dein Suchmaschinen Marketing

Bei SEO geht es darum, dass du von Google oder anderen Suchmaschinen in den organischen Suchergebnissen eingebunden bist.

Bei SEA kaufst du dir einen guten Platz für bestimmte Suchbegriffe ein und zahlst für jeden Klick auf deine Anzeige.

Der Vorteil bei Suchmaschinen ist, dass die Nutzer bereits ihr Problem oder ein Bedürfnis erkannt haben und aktiv danach suchen. Über deinen Content kannst du sie neugierig machen und ihnen zeigen, dass du Ihnen helfen kannst. Für Suchmaschinen ist hochwertiger Content sehr wichtig. Du kannst damit über einen langen Zeitraum neue Besucher für deine Seite über die Suchmaschine gewinnen.

  1. E-Mail – Newsletter für dein Online Marketing

Zugegeben, auch ich gehörte lange Zeit zu den Menschen, die die meisten Werbemails ungelesen in den Papierkorb verbannt haben. Entweder weil ich keine Zeit hatte, sie zu lesen oder weil ich der Überzeugung war, dass sie sowieso nicht lesenswert seien.

Das änderte sich, als ich mich vor Jahren für die Newsletter einiger Bloggerinnen eingetragen habe. Dank deren Newsletter habe ich genau die Infos und Inspirationen bekommen, nach denen ich sonst wahrscheinlich wochenlang das Internet hätte durchforsten müssen.

Über einen Newsletter kannst du deine Zielgruppe direkt erreichen, sie über dein Angebot informieren und mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Und das Beste: Es handelt sich um warme Kontakte. Also um Personen, die sich bereits mit dir und deinem Angebot auseinandergesetzt haben.

Biete immer einen Mehrwert mit deinem Content!

Schau, dass du deinen Empfängern mit jeder Mail einen Mehrwert bietest. Nerve sie nicht mit unnötigem Blabla! Denn sonst werden sie deinen Newsletter wieder abbestellen und aus deiner Kontaktliste verschwinden. Wichtig: Informiere dich immer zu den aktuellen Richtlinien bzgl. Datenschutz und Co.

Ein weiterer Vorteil von Newslettern ist, dass du damit nicht abhängig bist von anderen Plattformen. Deine Follower auf IG und Co. könntest du theoretisch von heute auf morgen verlieren. Entweder weil die Plattform nicht mehr nachgefragt ist oder es Probleme mit deinem Profil etc. gibt.

Die Kontakte deines Newsletters kannst du immer erreichen. Zumindest so lange, wie diese deinen Newsletter abonniert haben.

  1. Externe Plattformen – PR via Magazine, Influencer & Blogs

Mit Online-PR kannst du über externe Seiten auf dich und dein Angebot aufmerksam machen. Du wirbst also nicht selbst auf deinen eigenen Kanälen, sondern lässt andere Unternehmen, Influencer und Co. über dich berichten.

Das kann gegen Bezahlung als auch kostenlos erfolgen. Letzteres ist allerdings deutlich schwieriger. Damit andere von dir und deinem Angebot erfahren, hast du verschiedene Möglichkeiten.

Welche Online-PR-Maßnahmen kannst du nutzen?

Du kannst dich via Mail bei Online Medien vorstellen oder dich über ein Advertorial (redaktioneller Text als Anzeige gekennzeichnet) in einem Online Magazin platzieren lassen.

Du kannst Gastbeiträge für andere Blogs schreiben, deren Zielgruppe deiner entspricht.

Auch Influencer-Marketing kannst du bei Online PR einordnen. Während früher Journalisten über Produkte/Themen in Magazinen berichtet haben, sind es heute Influencer auf ihren Social-Media-Kanälen. Vielleicht findest du spannende Kooperationsmöglichkeiten für dich und den Influencer.

Die Auswahl der richtigen Online Marketing Plattformen

Es ist es fast unmöglich, jede Plattform für dein Online Marketing langfristig zu nutzen. In der Regel macht das auch wenig Sinn. Abhängig von deinen Zielen, der Zielgruppe usw. eignen sich die Plattformen für dein Online Marketing unterschiedlich gut.

Wähle für den Anfang eine Basisseite (Website/Blog/Landingpage), einen Social-Media-Kanal und eine Suchmaschine. Auf diesen Kanälen fängst du an, regelmäßig Inhalte zu platzieren und mit deiner Zielgruppe zu interagieren. Auch ein Newsletter Tool macht Sinn, um z.B. über neue Blogbeiträge und Angebote zu berichten.

Welchen Content bietest du auf deinen Plattformen an?

Früher war es ausreichend, die Interessenten mit Zahlen und Fakten für einen Produktkauf zu überzeugen. Das hat sich längst geändert. Die Informationsflut steigt täglich und Nutzer blenden immer mehr Infos aus.

Hinzu kommt, dass wir durch zahlreiche Reize abstumpfen und es immer schwieriger wird, dass wir uns unterhalten fühlen. Da überrascht es wenig, dass Content Marketing mit zu den wichtigsten Online Marketing Tipps gehört, die du immer wieder hören wirst. Und das Gute daran: Du kannst es über alle Plattformen hinweg gestalten.

Integriere Content Marketing in deine Online Strategie

Content Marketing ist eine Strategie, die du über deine verschiedenen Plattformen betreiben kannst. Interessante Inhalte sind heutzutage das A und O. Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt:

Von Blogbeiträgen und Whitepapern bis hin zu Worksheets und kostenlosen Kurzvideos, kannst du alles anbieten, was deine Interessenten informiert und unterhält.

Das richtige Storytelling für deinen Content

Ausschließlich sachliche Informationen bringen heute niemanden mehr zu einem Produktkauf. Mit gutem Content kannst du dein Angebot begehrt machen. Denn du bietest einen Vorgeschmack auf dein kostenpflichtiges Angebot.

In diesem Zusammenhang kann gutes Storytelling den entscheidenden Unterschied machen. Es kann darüber entscheiden, ob dein Content nur konsumiert oder auch gekauft wird. Wie gutes Storytelling gelingt, erfährst du im folgenden Beitrag: Storytelling lernen für dein Marketing – 5 wichtige Bausteine einer perfekten Story.

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